FAQ - HÄUFIG GESTELLE FRAGEN & GLOSSAR

IST VIPUKIRVES AUCH FÜR FRAUEN GEEIGNET?

Natürlich. VIPUKIRVES™ ist vor allem dadurch beliebt geworden, dass seine Klinge nicht im Holz stecken bleibt. Am langen Stiel kann ein ausreichend weiter Griff gewählt werden, weshalb er leicht zu bedienen ist.

WAS HAT ES MIT DER BESONDEREN KLINGENFORM AUF SICH?

Die Funktion von Vipukirves basiert auf der asymmetrischen Form der Klinge. Wenn die Klinge auf das Holz trifft, bekommt sie durch den einseitigen Schliff und die besondere Form ein Drehmoment. So entsteht eine vielfache Spaltkraft, in der die Klinge das Scheit vom Holz abhebelt. Die Bewegungsenergie bremst oben auf dem zu spaltenden Holz ab und hindert die Klinge daran in eine andere Richtung zu prallen.

KANN ICH VIPUKIRVES WIE EINE NORMALE AXT VERWENDEN?

Mit Vipukirves wird wie mit einer normalen Axt geschlagen, mit dem Unterschied, dass beim Auftreffen der Klinge auf dem Holz der Griff um den Stiel gelockert wird, sodass die Klinge eine Hebelbewegung ausführen kann. Es ist wichtig, dass die Klinge in der Hand rotieren kann! Bitte beachten Sie, dass VIPUKIRVES™ eine besondere Axt ist die ausschließlich zum Holzhacken entwickelt wurde. Sie kann nicht als Axt zum Schnitzen und die stumpfe Seite nicht als Schlagwerkzeug verwendet werden.

WAS IST DER UNTERSCHIED ZWISCHEN VIPUKIRVES 1 UND VIPUKIRVES 2?

Beide Modelle haben das gleiche Funktionsprinzip, die gleichen Eigenschaften und Sicherheitselemente. Die Herstellungsmethode der Klinge jedoch ist unterschiedlich, weshalb Vipukirves 2 leichter ist. Die Klinge von Vipukirves 1 ist präzisionsgegossener Stahl, während die Klinge on Vipukirves 2 aus sehr starkem rostfreien Stahl besteht, das mit dem Laser ausgeschnitten und in seine Form gebogen wurde. Mit der leichteren Axt kann eine größere Geschwindigkeit erzielt werden, wodurch sich die Spaltkraft erhöht.

WARUM IST DER STIEL DER AXT SO LANG?

Die Länge des Stiels ist ein Sicherheitsfaktor. Ein entsprechend langer Stiel (90cm) garantiert, dass die Klinge, bei einem Schlag neben das Holz, nicht ins Bein treffen kann. Bei einem solchen Schlag trifft die Klinge einfach auf dem Boden auf. Mit einem längeren Stiel erhöht sich auch die Schlaggeschwindigkeit und die Treffsicherheit.

HÄLT DIE KLINGE AM STIEL, FALLS DIESER TROCKEN WIRD, ODER DIE KLINGE SICH DARAN BEWEGT?

Auch wenn der Stiel ganz trocken sein sollte, kann sich die Klinge, auf Grund ihrer Sicherheitsbefestigung nicht vom Stiel lösen. Der Stiel ist so geformt, dass das eine Ende wie ein großer Keil genau in das gleichförmige Loch an der Klinge passt. Daher ist das Ablösen der Kling vom Stiel nahezu unmöglich. Die Klinge kann sich ein wenig am Griff hin und her bewegen, wenn die Axt länger im Haus aufbewahrt wurde. Die Beweglichkeit hört nach einiger Zeit auf, wenn die Axt wieder in feuchterer Außenluft benutzt wird.

Gehen Sie wie folgt vor, sollte sich die Klinge am Stiel gelockert haben: Die Klingen kann einige Stunden in heißes Wasser gestellt werden, wodurch der Stiel aufquillt und die Klinge wieder fest sitzt. Vipukirves mit Holzstiel sollte am besten in einer Umgebung mit natürlicher Feuchtigkeit aufbewahrt werden, bspw. ein Geräteschuppen, Badezimmer oder andere Außenbereiche. Das Modell mit Mehrkomponentenstiel, sollte nicht in direkter Sonneneinstrahlung aufbewahrt werden und nicht bei Temperaturen unter -20 Grad benutzt werden.

IST DIE AXT AUCH FÜR LINKSHÄNDER GEEIGNET?

In den durchgeführten Tests ist man zu dem Ergebnis gekommen, das es beim Benutzen von Vipukirves keinen Unterschied macht, ob man Links-oder Rechtshänder ist.

GEHT DIE DREHBEWEGUNG DES STIELS AUF DAUER NICHT AUF DIE GELENKE?

Beim Spalten mit Vipukirves sollte die Technik so sein, dass der Griff um den Stiel in dem Moment gelockert wird, wenn die Klinge auf das Holz trifft. Die Klinge macht automatisch eine Drehbewegung und Spaltet den Scheit ab mit mehrfacher Hebelbewegung, verglichen mit herkömmlichen Äxten. Der Stiel gibt keinen Aufprall während des Spaltvorgangs ab, da die Gesetze der Physik für das Abspalten des Holzes verantwortlich sind. Der Stiel soll einfach locker gehalten und in der Hand drehen gelassen werden. Diese Bewegung soll weder begrenzt noch unterstützt werden werden.

VIPUKIRVES™ bremst immer über dem zu spaltenden Holz ab und wird nicht in eine andere Richtung geschleudert, da die Bewegungsenergie im Holz endet. Eine gewöhnliche Axt kann dagegen einen starken Rückschlag auf die Handgelenke haben. Dieser Punkt war einer der Hauptbestandteile in der Entwicklung von Vipukirves, bei dem es diesen Rückschlag nicht geben sollte.

KANN DAMIT AUCH EINE GEÄSTELTE FICHTE GESPALTEN WERDEN, ODER MÜSSEN KEIL UND KLOPFHOLZ ZUR HILFE DAZU GEHOLT WERDEN?

Und wie sieht es mit einer stark geästelten Fichte aus, die lässt sich ja nicht spalten, wenn man nicht die richtige Stelle trifft?

Äste machen kaum Probleme, wenn man mit Vipukirves arbeitet. Geästelte Birken und Fichtenhölzer sind geradezu ein Leckerbissen für Vipukirves. Vipukirves spaltet das Holz auf 6-8 cm breite, womit sich auch schwieriges Holz einfach spalten lässt. Eine herkömmliche Axt teilt das Holz hingegen nur auf die Breite der Klinge und die Energie endet in Reibung der Materialien auf einander.

Mit Vipukirves ist auch Fichte leicht zu spaltendes Holz. Da die Äste der Fichte bis in den Baumkern reichen, empfiehlt es sich, den Baum zuerst längs zu spalten und anschließend in Sektoren zwischen den Ästen, zum Kern des Baumes hin spalten. Bei besonders großen Fichtenblöcken ist es ratsam zwischen den Ästen zunächst kleinere Stücke abzuspalten, um dem Baum die größte Spannung zu entziehen. Danach längs spalten und in keilförmigen Sektoren zerteilen.

WAS IST MIT DICKEN BLÖCKEN? DRAUßEN WARTET EINE PAPPEL MIT EINEM DURCHMESSER VON 120 CM UND GROßEN ÄSTEN. EIN SCHWIERIGER FALL – OB DAS WOHL KLAPPT?

Dann noch eine große Fichte, von innen morsch, aber die äußere Schale von außen hart und noch intakt, klappt das mit Vipukirves?

Eine 120 cm dicke Pappel ist für eine gewöhnliche Axt ein ziemliches Problem. Mit Vipukirves hingegen geht es ganz einfach, da ganz sicher am Rand begonnen werden kann, im Kreis um den Stumpf herum. Bei dicken Ästen lohnt es sich zunächst auf beiden Seiten des Astes Stücke abzuspalten, statt direkt auf den Ast zu schlagen. So wird der Halt gelockert und die größte Spannung entfällt. Danach kann der Ast erstaunlich leicht abgespalten werden, da direkt am Rand angesetzt werden kann, ohne Angst haben zu müssen, dass die Klinge ins eigene Bein trifft.

Eine große, 120 cm messende Baumscheibe ist mit der herkömmlichen Art Holz zu hacken ein harter Brocken. Mit Vipukirves kann jede Art von breitem und schwerem Holz leicht gespalten werden. Das Holz kann an Ort und Stelle in jeder Position bearbeitet werden, da die Klinge nicht auf die andere Seite des Holzes durchschlägt. Dass alte Fichten innen morsch sind, ist nicht ungewöhnlich. Allerdings macht es mehr Sinn zunächst aus der unmittelbaren Umgebung Stücke heraus zu spalten, um die Spannung zu verringern, statt direkt in den morschen Ast zu schlagen. Danach kann in Abschnitten, nach und nach, den Baum umrundend geschlagen werden. Vipukirves ist nicht geeignet um sehr morsches Holz zu spalten, da es einen festeren Widerstand benötigt um einen Drehmoment auszuführen.

MUSS AUF DEM SPALTBLOCK IMMER EIN AUTOREIFEN BEFESTIGT SEIN?

Natürlich nicht. Mit Vipukirves ist das Holzspalten auch so sehr sicher, da vom Rand des Holzes angefangen und sogar auf hartem Untergrund oder Asphalt geschlagen werden kann. Die Klinge geht nicht komplett durch das Holz.

Die beste Unterlage für die Arbeit mit Vipukirves ist ein etwa 50cm hoher Spaltblock. Das Spaltergebnis kann durch die Befestigung eines gebrauchten Autoreifens auf dem Spaltblock verbessert werden. Der Reifen wird locker mit den zu spaltenden Hölzern gefüllt, wonach das Spalten in Serie beginnen kann. Die Scheite bleiben die ganze Zeit über dicht beieinander. Das fertige Brennholz kann mit einem Griff herausgehoben und zum Trocknen gestapelt werden. Mit diesem Verfahren wird Arbeit, Zeit und Rückenbelastung eingespart. Der geeignetste Reifen hat niedriges Profil, da in ihn mehr und auch größere Holzscheite passen.

ICH HABE NUR SO DÜRRE 10 CM DICKE ÄSTE, WIE LASSEN DIE SICH MIT VIPUKIRVES VERARBEITEN?

Die Aststücke aufrecht hinstellen und einen Schlag auf das Ende des zu spaltenden Holzes setzen. Mit Vipukirves muss auf die Schnittfläche des Holzes geschlagen werden, nicht auf die Seite, damit der Spaltmechanismus wirken kann. Für das Spalten dieser schmaleren Scheite ist ein mit Autoreifen ausgestatteter Spaltblock die Optimalste Spaltunterlage, da darauf so viele Scheite platziert werden können wie Platz ist. Diese Spaltunterlage gibt neue Freude und Effektivität zum Spalten in Serie.

MUSS DIE KLINGE OFT GESCHLIFFEN WERDEN?

Die Klinge von Vipukirves kann zum Beispiel mit einem Schleifstein oder einer Schmirgelscheibe geschärft werden. Eine regelmäßige Pflege benötigt VIPUKIRVES™ nicht, da er auch hervorragend leicht stumpf funktioniert.

ROSTET DIE KLINGE, WENN DIE AXT IN DEN REGEN KOMMT?

Sie müssen Vipukirves gut pflegen und die Klinge nach dem Einsatz schützen. VIPUKIRVES™ sollte überdacht aufbewahrt werden und nicht Regen ausgesetzt werden. Die Farbe nutzt sich an den Stellen ab, mit denen die Klinge in Kontakt mit Holz gekommen ist - das ist normal. Von Zeit zu Zeit kann die Klinge eingeölt werden, um Oberflächenrost zu vermeiden.

ENGLISCHSPRACHIGEN NEWSLETTER ABONNIEREN

LEVERAXE newsletter abonnieren
Emailaddresse:

Vorname:

Nachname:


KONTAKTIEREN SIE UNS

Adresse:
Kaislatie 2, 21200 Raisio, FINNLAND

Telefon:
+358 50 432 3250

E-mail:
info@leveraxe.com